Varnish + Feedburner

Gerade im Maschinenraum von Spreeblick.com kam das Problem auf, dass Feedburner die Feeds nicht mehr aktualisiert, nachdem Varnish deployed wurde.

Etwas Debuggen ergab folgendes: Das Problem tritt auf, wenn man das Wordpress-Plugin für Feedburner installiert hat. Dieses Plugin schickt alle Requests auf die Wordpress-Feed-Urls per Location Redirect zu Feedburner, statt auf die eigenen, aktuellen Feeds.

Da nun aber Varnish diesen Location Redirect cached, kommt nun Feedburner nicht mehr bis zu Wordpress, und damit zu dem Plugin mit der entsprechenden “Erkennung” durch, sondern bekommt aus dem Cache ebenfalls den Location Redirect. Und damit kann Feedburner logischerweise den Feed auch nicht mehr aktualisieren.

..und so wirds behoben:


if (req.http.user-agent ~ "feedburner|feedvalidator") {
return (pass);
}

In die vcl_recv einfügen.

Spendenaufruf

Wichtig: Aus technischen Gründen ist es erst im Laufe der Woche wieder möglich, Geld zu spenden. Update dann hier.

Ich habe einen Teil meines Zivildienstes in Manhattan verbracht. Auch wenn ich aus gesundheitlichen Gründen diesen Dienst vorzeitig abbrechen musste, war dieser Teil des Zivildiensts die Zeit, die ich als eine der eindrucksvollsten meines Lebens bezeichnen würde.
Ich habe vorher und nachher nie eine Kirche gesehen, die dermassen herzlich und unkompliziert so ziemlich jeder benachteiligten Schicht in einer Stadt wie Manhattan hilft, und das meist ohne nennenswerte Finanzausstattung oder externe Hilfe. Obdachlosenhilfe, Essen für illegale Einwanderer, Seniorentreffen, Arbeit mit sozial problematischen Jugendlichen, einmal querbeet, sozusagen.

Mich hat nun heute über einige Umwege die Information erreicht, dass in dieser Kirche, zu der auch ein mehrstöckiges Wohnhaus gehört, in dem unter anderem eine Obdachlosenunterkunft und Gemeinderäume untergebracht sind, der Heizungskessel kaputt gegangen ist, und die Kirche das Geld, etwa 30.000$, definitv nicht selbst aufbringen kann. Diese Summe versucht die Kirche nun irgendwie über Spenden und ähnliches einzubringen.

Ich möchte Euch bitten, zu überlegen, ob ihr nicht auch ein paar Euro oder Dollar übrig habt – ich lege persönlich meine Hand dafür ins Feuer, dass es eine Spende ist, die vielen Menschen hilft, die es nötig haben, und kein Mist damit gemacht wird. Es mag vielleicht keine supertoll steuerlich absetzbare Spende sein, aber dafür eine, die definitv etwas bringt. Und was eine Obdachlosenunterkunft ohne Heizung Anfang November bringt, das werdet ihr euch sicher selbst ausmalen können.

Viel mehr Details zu dem Problem, zu der Kirche selbst, und zu den Koordinaten, bei denen ihr spenden könnt, findet ihr auf dem Weblog eines meiner “Nachfolger”, und zwar hier.

Danke.

Nachdem offensichtlich jede Menge Fragen und Ideen zur Technik hinter lawblog.de sowie zur aktuellen Downtime bestehen, hier mal eine Runde Informationen, die naturgemäss eher technisch ausfallen. ;)

Gestern gegen 17:00 begann die Maschine hinter lawblog.de sich seltsam zu verhalten, und fuhr einige Minuten später komplett gegen die Wand, gegen 17:40 habe ich daraufhin ein Ticket beim Hoster aufgemacht. Der Techniker von vollmar.net hat wie üblich schnell reagiert, und mir kurz darauf mitgeteilt, dass der Server seltsames Verhalten beim Booten zeigt. Nachdem ein Ram-Tausch nicht erfolgreich war wurde noch die Netzwerkkarte getauscht, und nach weiterem Debuggen war lawblog.de gegen 18:30 wieder up and running.

Es zeigte sich aber schnell, dass die Maschine offensichtlich doch nicht mehr so perfekt war: Im Idle-Zustand Load von über 1, im Webserver-Betrieb gern mal höhere zweistellige Zahlen, also faktisch unbenutzbar. Ich habe deshalb den Abend mit Debugging verbracht, daher die sehr stark wechselnde Verfügbarkeit von lawblog.de – es war durch den Crash so ziemlich alles in Mitleidenschaft gezogen, von korrupten Datenbanken bis hin zu einem Raid, dass sich erst wieder herstellen musste.

Gegen Mitternacht waren alle offensichtlichen Probleme behoben, aber die Symptome nach wie vor vorhanden, nur etwas schwächer. Die Systeminformationen sahen alle eher seltsam aus, gaben aber keinen Indikator auf ein offensichtliches Problem.
Da das Blog prinzipiell up and running war, bin ich davon ausgegangen, die Maschine wenigstens übers Wochenende zu retten, um dann den Server tauschen und debuggen zu lassen.

Allerdings hat sich heute vormittag gezeigt, dass mit der höheren Last tagsüber der Server definitv unbenutzbar ist, näheres Fehlersuche brachte seltsames Verhalten im IO-Bereich zum Vorschein, das ich in der Form noch nie gesehen habe, und vermutlich an einem Hardwareproblem liegt.

Daher ist nun “Plan B” in Aktion getreten: Ich habe eine zweite Maschine aufgesetzt und alle Daten von lawblog & Co umgezogen. Der Server läuft auch schon und braucht nur noch etwas Feintuning, im Laufe des Tages wird dann der A-Record umgebogen und lawblog.de ist wieder wie gewohnt verfügbar.

Da lawblog.de in letzter Zeit einen ausgesprochen spannenden Zuwachs an Besuchern verzeichnet hat, und der Server daher sowieso langsam unterdimensioniert ist, werde ich nächste Woche eine neue Maschine mit höherer Leistung organisieren und im Laufe der kommenden Woche wird lawblog.de dann nochmal umziehen. Der zweite Umzug wird allerdings maximal fünf Minuten Auszeit irgendwann am späten Abend bedeuten.

Abschliessend noch zwei kurze Kommentare zu den beiden häufigsten Fragen im Zuge der Downtime: “Webspace mit 100GB Traffic” und ähnliche Vorschläge sind für lawblog.de vollkommen unbrauchbar. Das Problem bei lawblog.de ist die hohe Anzahl an Besuchern mit entsprechender CPU-Last. Ein Hoster, der ein Webhosting-Paket für 5-10 Euro im Monat anbietet, würde lawblog.de daher extrem schnell kündigen, da eine derartige “Hochlast-Seite” natürlich jede Mischkalkulation kaputt macht. Das ist in etwa so wie der DSL-Benutzer, der Tag und Nacht die volle Bandbreite ausnutzt.
Mehrere Server mit Lastverteilung und Fail-Over sind prinzipiell da schon eine bessere Idee – im beruflichen Bereich setze ich soetwas auch in verschiedenen Projekten ein, und es gibt da sehr spannende und schicke technische Lösungen. Allerdings bringt das enorme Komplikationen mit sich, es ist relativ aufwendig, sauber dafür zu sorgen, dass die Datenbank auf den Maschinen immer synchron läuft, und nach einer Auszeit sich auch wieder synchronisiert. Da lawblog.de prinzipiell noch nicht so gross ist, dass eine verteilte Lösung zwingend nötig ist, und lawblog.de sowohl für Udo als auch für mich einfach ein Hobby ist, möchte ich das eher ungern machen. Faktisch ist die einzige Auswirkung einer mehrstündigen Downtime die, dass mein Techniker-Stolz eine Schramme kriegt und ich abends ein Frust-Bier aufmachen muss. :-) Im Gegensatz zu E-Commerce-Seiten, wo messbar Geld pro Minute Downtime verloren geht, gibt es also keinen monetären Grund, ein solches hochverfügbares System zu bauen, und daher möchte ich den Aufwand so lange wie möglich sparen.

Anyway: Einfach noch etwas Geduld, lawblog.de ist demnächst wieder da, es gibt nur noch kleine Probleme mit der Domain selbst. Dass der neue Server schon tut, sieht man z.B. daran, dass der knastblog schon wieder läuft.

..zugeben, wenn man falsch lag. Und zwar mit meinen Einschätzungen, was die Medienwirksamkeit der Petition und all der anderen Aktionen da draussen angeht. Ich bin schwer beeindruckt, wenn ich mir ansehe, wie objektiv, informiert und vor allem Staatskritisch momentan quer durch die Medien diskutiert wird, von Springer Medien über normale Tageszeitungen bis hin zu den üblichen Verdächtigen.

Wow.

Es gibt mal wieder eine Sau, die gerade durch all die Zweinulligen Medien von Blogs über Twitter bis Facebook gejagt wird: Die Online-Petition gegen Zensur im Internet. Und, um es kurz zu machen: Ich unterzeichne diese Petition nicht, und ich glaube, ich habe auch gute Gründe dafür.

Damit meine ich nichtmal die Formulierung der Petition, die ich eher unglücklich finde, denn das BKA indiziert keine Websiten – das macht die BPjM. Es ist aus dem Kontext heraus ja durchaus klar, was gemeint ist, keine Frage, aber man muss ja nicht schon aufgrund der Wortwahl der Sache eine unnötige Angriffsfläche bieten.

Ich unterzeichne nicht, weil ich Online-Petitionen für völlig sinnfrei halte. Dafür gibt es zwei Gründe: Es wird nichts weiter passieren, als das bei einer erfolgreichen Unterzeichnung der “Petent”, also der Einreicher, oder in dem aktuellen Fall die Einreicherin, in den Bundestag eingeladen wird. Dort darf die Petentin dann die üblichen Kritikpunkte zur Netzzensur kurz erklären, es gibt ein paar andere Statements und kurze eher kenntnisfreie Diskussionen, und nach rund fünfzehn Minuten wars das dann. Die ganzen Ausführungen werden dann vom Stenografischen Dienst des Deutschen Bundestags in gewohnt guter Qualität mitgeschrieben, und dieses Material wird dann an verschiedene Stellen, Ämter und Fraktionen des Bundestags “zur Kenntnis gegeben”.

Das ist keine Rummeckerei, sondern der Erfahrungswert der bislang erfolgreichsten “Nerd-Petition”, die gegen Wahlcomputer im Jahr 2006. Die war relativ erfolgreich, wurde ‘kaum mehr als eine Viertelstunde’ im Bundestag vorgetragen und besprochen, und dann abschliessend beraten und dann ‘zur Kenntnis gegeben’ sowie ‘als Material überwiesen’. Ziemlich genau ein Jahr nach Start der Petition.

Kurz und gut: Das hat soviel Sinn wie eine Mail an Frau von der Leyen, und die dann mit “fyi” im Subject noch an andere Bundestagsmitglieder zu forwarden. Nämlich keinen. Es könnte rein theoretisch einen Sinn haben, wenn man mit der Petition den Damen und Herren im Bundestag überraschend klarmachen könnte, dass das alles Blödsinn ist, was sie vorhaben. Nur hat das einen Schönheitsfehler: Das wissen die schon. Übrigens: Da werden auch schon wirksamere Methoden als reines DNS-Blocking diskutiert. Diese seltsame Diskussion darum, ob man sich nicht selbst ins Knie schiesst, wenn man die Wirkungslosigkeit von DNS-Manipulationen zeigt, ist also ebenso eher unnütz.

Das Kernproblem ist doch ein ganz anderes, tieferes, das sich wie ein roter Faden durch alle politischen Entscheidungen der letzten Jahre zeigt: Es ist, überspitzt gesagt, ein Generationenproblem. Für die Entscheidungsträger ist ‘das Internet’ doch eher sowas komisch obskures, mit dem man selbst sehr wenig bis gar nichts zu tun hat, wo aber anscheinend verdammt viel sehr obskures bis unerwünschtes unterwegs ist.

Das Knuddels-Problem:

Einfach mal ein kurzer Netzausflug, um das Problem dahinter zu verdeutlichen: Das Internet ist also in etwa für Politiker wie für mich zum Beispiel knuddels.de oder jappy.de. Zur Einstimmung auf die nächsten Sätze empfehle ich, mehrmals diesen Link zu besuchen, der spuckt jedes Mal eine zufällig gewählte Homepage bei knuddels.de aus. Und nun Folgendes: Das sind seltsame Netze, mit denen ich beruflich ein paar Mal in Kontakt gekommen bin, meistens wegen eher nervigen Dingen wie Bild-Hotlinking oder einem plötzlichen Schwall Kommentartrolle zu ‘Tokio Hotel’. Wenn ich mir die Produkte anschaue löst das nur “What the fuck?” und “Geht weg. Schnell.” aus. Dazu ein völliges Unverständnis des Sinns dahinter, und ein latentes Glücksgefühl, damit nichts zu tun zu haben. Ehrlichgesagt würde mich interessieren, ob die Admins und Coder da es ohne Wodka am Schreibtisch aushalten. Abstrakt kann ich nachvollziehen, dass diese Netze für die Nutzer wohl echt wichtig sind, dass dort Freundschaften entstehen und Feindschaften, dass das wohl eine relativ aktive Community ist. Aber ich bin verdammt froh dass es nicht meine Freundschaften sind – und Comic Sans mit Glitzerbildchen löst unterschwellig erstmal bei mir einen Fluchtreflex aus. Und eben: Jedes Mal wenn ich aktiv mit diesen Communities zu tun habe, ist es wegen echt nervigem Blödsinn, der mir nur Arbeit und Ärger bereitet, weil irgendein Webserver in die Knie geht, oder eine Datenbank zur Trollgrube mutiert.

Und exakt so stellt sich für Menschen wie Frau von der Leyen oder Herrn Schäuble “das Internet” dar. Privat haben sie wenig bis nichts mit dem Netz zu tun, die soziale Community der Wahl ist da eher der lokale Golfclub oder Rotary-Club, die Job-Mailingliste heisst “Post-Verteiler”. Wenn auf den Schreibtischen dort eine Website aufschlägt, dürfte das relativ wahrscheinlich irgendein Abschaum des www sein, vermutlich ausgedruckt und mit Posteingangsstempel und Bearbeitungsvermerk, oder eine ekelhafte Präsentation ausgesprochen widerlicher Bilder auf einer Pressekonferenz. Sozusagen “worst of /b/” und noch tiefer.

Ganz ehrlich: Da kann ich verstehen, warum man das einsperren, verbieten und wegsperren will. Und auch, warum man da sehr naive Ideen und Ansätze dafür wählt.

Und nu?

Daher gibt es für mich genau drei Ansätze, wie man ernsthaft mit “dem Politikproblem” umgehen kann:
- Massive Aufklärungsarbeit. Aber “da draussen”, nicht im Internet. Geht zu den Politikern, sprecht mit ihnen, telefoniert, macht Informationsveranstaltungen. In dem Moment, in dem ihr über eine Website kommuniziert, egal ob Unterschriftenliste oder Wiki: You’re doing it wrong. Bleibt einfach mal bei dem Jappy-Beispiel: Wenn innerhalb von Jappy darüber diskutiert wird, dass ich zu dumm bin, Jappy zu verstehen, dann kratzt mich das nicht weiter – wenn nun aber ein Jappy-Mitglied mich zum Kaffee einlädt, und mir den Kram mal erklärt, könnte es durchaus sein, dass ich es zumindest verstehe. Nutzen werde ich es danach sicher immer noch nicht, aber eher akzeptieren als ich das jetzt tue.

- Selbst aktiv werden. Ab in die Politik, in die Parteien, und einfach zusehen, dass man irgendwann selbst entscheiden darf. Kann ich nicht weiter was dazu wertend sagen, ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, in egal welcher Partei aktiv zu werden, da würde ich vermutlich noch schneller Amok laufen als ich das beim CCC getan habe :) Aber rein hypothetisch dürfte das sicher zielführend sein.

- “Dear World, fuck you”. Mein Ansatz. Absolut feige, aber ganz egoistisch betrachtet zielführend. Ich nutze Swissvpn, ich hab ne Maschine bei shinjiru, und nutze meine Kenntnisse um dem Schwachsinn aus dem Weg zu gehen. Ich hab eigene Nameserver, und mach ansonsten den Pipi-Langstrumpf-Approach: “Ich mach mir das Internet wie es mir gefällt”. Ich bin und bleibe Single, bin in den nächsten Monaten mit meinem Informatik-Diplom fertig, ich habe keine Riesterrente und keine Verpflichtungen in Deutschland. Wenns mich also irgendwann zu sehr annervt, geh ich halt woanders hin. Und irgendwann wird schon aus rein biologischen Gründen dann eine vernünftigere Generation nachkommen, in der Politik.

Das ist sehr egoistisch, sicher nicht “für die Allgemeinheit” hilfreich, und verschiedene Nazi-damals-hätte-man-was-tun-müssen-Vergleiche bieten sich garantiert auch an. Aber ich habe schlichtweg keinen Bock, Nachhilfelehrer für die Allgemeinheit zu machen. YDI.

Aber ausser diesen drei Wegen sehe ich ehrlichgesagt nicht viel Alternativen. Man kann natürlich andere Dinge, gerade im Netz tun. Klar. Politiker wahlweise Nazis, Urwaldjuntas oder einfach decerebriert zu nennen, bringt einem Fanboys, sieht man sehr gut an Fefe. Nur bringt das eben soviel wie wenn ich von Jappy-Usern als Arsch beschimpft werde: Ich fühle mich bestenfalls in meiner Meinung bestätigt und nehme die Jappyuser halt nicht ernst, schlimmstenfalls werde ich wütend und fahre den “jetzt erst Recht auf die Fresse” Approach.

Man kann auch im Netz den eigenen Massen predigen, siehe Netzpolitik oder CCC. Ist ein sehr hehrer Ansatz, und einige Leute machen da unglaublich engagierte Arbeit, aber erreicht halt einfach die, die man eigentlich nicht mehr erreichen muss. Ziel des Spiels ist Rotary oder die Bild, nicht die Taz.

Insofern: Immer an Knuddels denken, und viel Glück. Ich bin raus aus dem Spiel, wir sehn uns dann in Zehn Jahren. Und ich schulde Dir ein Bier, wenn du mehr getan hast, sehr gern sogar.

Update: Danke für die vielen Kommentare, ich bin wirklich beeindruckt, dass dieses Blog überhaupt noch gelesen wird, und dass hier ziemlich gute und sachliche Kommentare liegen bleiben. Ein paar Dinge vielleicht noch zur Klarstellung: Wer mich näher kennt, weiss, dass ich sehr gerne rante und Dinge überspitzt formuliere. Das ist auch bei diesem Blogposting der Fall – wenn man die Diskussion so ausgewogen wie ein Paper formuliert, mag das sicher integrer sein, der Punkt geht dabei aber ganz gern unter. Und der ist, anders als verschiedene Leute vermuten, nicht der, dass ich diese Petition total Scheisse und überhaupt finde. Sondern eben eher der, dass ich glaube, dass andere Mittel sinnvoller sind. Und eben, wie bereits geschrieben: Überhaupt was tun ist auf jeden Fall besser als meine aktuelle “mir doch wurscht” Aktion, die in erster Linie aus Frust über meine vergangenen Jahre beim CCC resultiert.

Interessant für die Diskussion hier sind vielleicht auch die Postings bei Jens Ferner und Thomas Knüwer.

Last but not least: Parteienwerbung, egal welcher Prägung, kann ich nicht leiden. Daher hab ich aus aktuellem Anlass das Wort “Piraten” in die Blacklist hier aufgenommen. Mich interessiert hier Eure Meinung, nicht Parteipropaganda mit Wahlzulassungsaktionen. Danke.

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Linktipp: Hannah Iberer, Maskenbildnerin